quote: zoyd wheeler

fäb am 12. February 2009 um 14:17 Uhr | 0 Kommentare

I know love is strange, known it since 1956, including all those guitar breaks.

[Thomas Pynchon, Vineland, p. 16]

Quote: Twain on Fools

fäb am 9. September 2008 um 13:35 Uhr | 0 Kommentare

In den Adventures of Huckleberry Finn heisst es sehr schön:

Hain’t we got all the fools in town on our side? And ain’t that a big enough majority in any town?

Lady Madonna

fäb am 9. September 2008 um 13:32 Uhr | 0 Kommentare

Uralt (FR, 03.05.2007, S. 28), deswegen aber nicht weniger schön:

Wenn Madonna all das empfinden würde, wovon sie singt, wäre sie längst irre.

Swabian Shut Up

fäb am 6. June 2008 um 12:19 Uhr | 0 Kommentare

Schwaben in PB “Ich kann noch so weit weg wohnen, aber ich werde immer ein Berliner bleiben. Das ist ja der Grundfehler, den die Schwaben machen, wenn sie aus ihrem Dorf hierher ziehen und sagen: „Ich bin ein Berliner!“ Nee, Alter, biste eben nicht.Du bist und bleibst ein Schwabe, der in Berlin wohnt.”

meinte Farin Urlaub kürzlich

[Bild und Zitat eiskalt aus der Restrealität]

Ich würde statt “Schwabe” lieber noch die “schwäbische Dorfjacke” rausholen.

Life has no meaning without Fock’n'Toll

fäb am 20. May 2008 um 12:15 Uhr | 2 Kommentare

Das jetzt-Mäg hat unter der Überschrift “Buchstaben ohne Botschaft” eine zauberhafte Bilderserie veröffentlicht und sie uns ins Netz gestellt. Es geht um chinesische T-Shirts mit englischen Slogans, deren Sinngehalt ungefähr zwischen Monty Python’s Dirty Hungarian Dictionary und Justin Timberlake’s Tattoo-Fauxpas pendelt. Dabei sehen die Motive aus wie wahllos aus dem Netz zusammenkopiert (Hauptsache plakativ oder bescheuert) und in Photoshop sinnfrei zusammengepappt.

In Print auf Seite 35 (SZ 115, 19. Mai) gabs dann auch noch was schönes von Dirk von Gehlen Philipp Mattheis über “Generationen”:

Drei Jahre ist mein Uni-Abschluss her. Was Kants kategorischer Imperativ bedeutet, kann ich nur in Form des Spruches “Was Du nicht willst, was man Dir tu’ …” erklären. Meine Bildung ist ein fragiles Mosaik aus Halbwissen, das an den richtigen Stellen platziert, zwar manchmal noch etwas Eindruck schindet, aber ohne Wikipedia und Google wie ein Kartenhaus zusammenstürzt.

Wie wahr, wie wahr.

Auch sehr gut die Liste der “100 Gründe gegen Festivals”.
Da stimmt fast A-L-L-E-S und deswegen fahr ich auf keine deutschen Festivals mehr.

Gotta read THAT book

fäb am 2. May 2008 um 17:41 Uhr | 2 Kommentare

In seinem großen Roman Die Strudlhofstiege schreibt der österreichische Schriftsteller Heimito von Doderer über die paradoxe Doppelwahrnehmung, in der wir gefangen sind: Andere Menschen erleben wir als Wunder der Konstanz und Selbsttreue, gleichsam als abgeschlossene Sammelgebiete, während in unserem eigenen Inneren gar nichts fest und zuverlässig, sondern alles fragmentarisch und im Fluss ist. Die anderen sind komplett, wir selbst sind Provisorien, Charakter-Watte, an der die Winde zerren.

[Via Die Zeit, Nr. 18, 24.04.2008, S.49, online hier]

11freunde jetzt als Kreuzberg Edütion

fäb am 25. April 2008 um 17:24 Uhr | 0 Kommentare

(aus 11freunde #78, S. 93)

Hunter on Palm Beach

fäb am 13. April 2008 um 18:41 Uhr | 0 Kommentare

Das Bedienstetenproblem ist die Achillesferse der Reichen. Einzig und allein mit Robotern ließe es sich lösen, aber darauf müssen wir noch ein, zwei Generationen warten. Bis dahin wird es so gut wie unmöglich sein, ein Dienstmädchen zu finden, das gescheit genug ist, ein Bett zu machen, aber zu beschränkt, sich zu fragen, warum jeden Morgen so viele Nackte drin liegen.

HST, Liebe im Palm-Beach-Express











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